Über mich
Schon früh spürte ich, dass das Leben mehr ist als das, was in der Gesellschaft weithin als "normal" gilt.
Dieses In-Frage-Stellen verstärkte sich während einer Lebenskrise – ich fühlte mich leer, taub, abgeschnitten, verloren und alles erschien mir sinnlos. In dieser Zeit stiegen große Fragen in mir auf wie:
Wer bin ich? Und was mache ich hier eigentlich?
Gleichzeitig blickte ich in die Welt und sah all die Krisen – Krieg, Zerstörung der Natur, Menschen, die einander so viel Schmerz und Leid zufügen. Das berührte mich zutiefst und intuitiv spürte ich: Das ist nicht das, was uns im Innersten ausmacht.
Plötzlich wurde mir klar: Auch ich bin ein Teil der Evolution und ich kann Veränderung aktiv mitgestalten.
Die Vorstellung, einen Teil zu mehr Frieden und Bewusstsein für die Kostbarkeit des Lebens und der Erde beizutragen, gab mir das erste Mal ein Gefühl von Sinnhaftigkeit.
Zunächst in einem Studium der Naturschutzbiologie und Soziologie, stellte ich bald fest, dass ich mehr im Bereich von Bewusstsein und innerer Arbeit ansetzen möchte. Da meine Innenwelt bis dato ein Ort war, an dem selbst wenig Bewusstsein, Frieden und Liebe zu finden war, löste das eine intensive, innere Entdeckungsreise aus, auf der ich mich bis heute befinde.
Der Anfang meiner Reise mit dem Atem
Auf der Reise entdeckte ich bald die Achtsamkeitspraxis und Meditation – ein wortwörtlicher gamechanger.
Plötzlich war ich nicht mehr nur der ausgelieferte Spielball meines Unterbewusstseins. Durch das Üben von Präsenz konnte ich mir selbst und dem Leben mit mehr Gelassenheit begegnen – mein Atem wurde zum Anker für das Hier und Jetzt. Auf langen Meditationsretreats erlebte ich tiefen Frieden, Glück und Verbundenheit – Momente echter Erfüllung, in denen ich mich meinem Kern sehr nahe fühlte.
Für kurze Momente schien es, als hätte ich gefunden wonach ich suchte.
Schmerz & Sehnsucht
Doch durch das Mehr an Präsenz wurde mir auch bewusst, dass mich etwas im Alltag immer wieder aus diesen erfüllenden Zuständen herausholte – vor allem im Kontakt mit anderen Menschen und in nahen Beziehungen.
Heute weiß ich: Das waren – und sind an manchen Stellen immer noch – die Symptome tiefer Prägungen meines Unterbewusstseins, größtenteils entstanden aus frühen Kindheitserfahrungen von Überforderung und Bindungsunterbrechung.
Aus einem tiefen Gefühl heraus, nicht richtig zu sein, habe ich versucht, mich selbst zu reparieren – allein, im Kopf, mit Kontrolle. Ich probierte vieles aus – Mindset-Arbeit, psychedelische Substanzen, noch mehr Yoga und Meditation. Doch rückblickend war ich nicht wirklich bereit diesem Schmerz zu begegnen – alles was ich machte war eher ein "weg von" statt einem "hin zu mir". Zu überwältigend fühlte sich an, was da in mir schlummerte. So übernahmen mich wieder altbekannte Strategien – Ablenkung, Betäubung, Konsum, Isolation – um den wirklichen Kontakt mit mir zu vermeiden. Schmerz, Dissoziation & die Sehnsucht, nach innerem Frieden sowie echter Verbundenheit wurden meine ständigen Begleiter. Ich kannte den Weg noch nicht, doch eins war klar: In mir gibt es Bereiche, die Heilung und Aufarbeitung brauchen.
Der Wendepunkt
Erst als ich der traumaintegrativen Arbeit mit conscious connected breathing begegnete, fand ich, was mir bisher gefehlt hatte. Nicht weil es die "bessere Technik" war, sondern weil ich zum ersten Mal etwas in Begleitung erfuhr, statt allein. Hier konnte ich in einer körperlichen Erfahrung und in meinem eigenen Tempo diesen verletzten inneren Anteilen begegnen, die ich solange in mir ablehnte. Das Entscheidende war darin nicht mehr alleine zu sein.
Schnell war klar: Das will ich weitergeben. So begann ich die Atemausbildung bei Daniel Alan, die von Anfang an großen Praxisbezug hatte. Seit über sechs Jahren begleite ich nun selbst Atemprozesse und ab 2027 gebe ich meine Erfahrungen in Breathwork Ausbildungen nach Art of Breath weiter. Ergänzend habe ich unter anderem eine integrale Coachingausbildung angehängt und vertiefe aktuell mein Verständnis von frühen Entwicklungs- und Bindungstraumata in der NARM Ausbildung.
Zudem nehme ich mir immer wieder Raum für meine eigene innere Arbeit und bilde mich fortlaufend weiter.
In meiner Freizeit mache ich viel Sport und folge meiner zweiten Leidenschaft der Permakultur.
Qualifikationen
Weiterbildung - 2026
The Field – Co-Regulation in Gruppenprozessen & Embodied Leadership (Daniel Alan™ / Art of Breath)
Ausbildung - 2026
NARM / NeuroAffective Relational Model (mudita institute / Tobias Konermann) i.A.
Integrativer psychotherapeutischer Ansatz für die Arbeit mit Entwicklungs- und Bindungstrauma
Assistenz - 2026
Train the Trainers / Ausbildungsassistenz (Daniel Alan™ / Art of Breath)
Weiterbildung - 2025
Innere Anteile im Kontext von Atemarbeit (Daniel Alan™ / Art of Breath)
Weiterbildung - 2024
Fortgeschrittene Prozessbegleitung (Daniel Alan™ / Art of Breath)
Ausbildung - 2022–2024
Integrale Coaching Ausbildung | LTC® (Homodea / Veit Lindau)
Ausbildung - 2020–2022
Breathwork Facilitator / Atemarbeit nach Daniel Alan™ (Art of Breath)
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